Henke Schreieck Architekten | Wien
Dieter Henke und Marta Schreieck
Dieter Henke, geb. 1952, und Marta Schreieck, geb. 1954, studierten beide Architektur an der Akademie der Bildenden Künste, Wien und führen seit 1982 das Büro Henke Schreieck Architekten. Beide verfügen über große Erfahrung als Jurymitglieder bei Wettbewerben im In- und Ausland.
Dieter Henke wirkte von 2006–2009 als Gestaltungsbeirat in Steyr (OÖ), Marta Schreieck von 1995–2015 in Gestaltungsbeiräten der Städte Feldkirch, Linz, Salzburg, Regensburg, Karlsruhe und Graz. 1995 hielt sie eine Gastprofessur an der Akademie der bildenden Künste Wien. 2004 war sie Kommissärin des Österreichischen Beitrages der 9. Architektur-Biennale in Venedig. Seit 2005 ist Marta Schreieck Mitglied der Akademie der Künste Berlin und seit 2007 Präsidentin der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs.
Beiträge von Henke Schreieck Architekten waren bereits 1995 und 2008 auf der Biennale di Venezia zu sehen.
Das Büro hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten.
→ Ausgewählte Architekturprojekte:
Wohnhaus ÖBV, Wien (1993), Sozialwirtschaftliche
Fakultät, Innsbruck (1998), Büro- und Geschäftshaus k47,
Wien (2003), Bahnhof Baden, Baden bei Wien (2004),
UMIT Privatuniversität, Hall in Tirol (2004), Bürohochhaus
HOCH ZWEI, Wien (2008), Kloster St. Gabriel,
Steiermark (2008), Borealis Innovation Headquarters,
Linz (2009), Büro- und Geschäftshaus Mariahilferstraße
36, Wien (2010), headline Büro - Geschäftshaus und Hotel,
Innsbruck (2012), Hotel Bellevue, Zell am See (2014),
Erste Campus, Wien (2015);
in Arbeit: TrIIIple – Wohnhochhäuser, Wien.
„Die Einladung zur Architektur-Biennale sehen wir als große Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit. Besonders freut uns, dass wir von Verena Konrad zum Thema „Freespace“, dem Motto der Biennale Archittetura 2018, für einen Beitrag im Österreich Pavillon ausgewählt wurden, denn das Thema deckt
sich mit den Prämissen unserer bisherigen Arbeit, bei der Urbanität, Maßstab, Kontext und Raum immer im Vordergrund standen. Bei allen unseren Projekten versuchen wir, differenzierte Räume anzubieten. Räume, die in keinem Raumprogramm stehen, keine eindeutige Funktion haben, Räume mit besonderer Atmosphäre und Stimmung, Räume zum Wohlfühlen, die alle Sinne erfassen. Wichtig ist uns auch, dass jedes Projekt eine Bereicherung für das jeweilige Umfeld darstellt. Wir Architekt|innen sind nicht nur unseren Bauherr|innen, sondern auch der Gesellschaft verpflichtet. Wir sind keine Dienstleister|innen, sondern Gestalter|innen unserer Umwelt. Deshalb ist es wichtig, stets auch Qualitäten einzufordern, die über die Erfüllung der eigentlichen Bauaufgabe hinausgehen.“

