Wir schlendern nicht nur durch Stein – wir lauschen Laternen, vermessen Wege mit den Füßen und schauen den Häusern tief in die Fenster. Wir streifen durch Gassen, queren Plätze und schlüpfen durch verwinkelte Durchgänge. Wo führt diese Treppe hin? Warum steht dieser Mistkübel genau dort? Und was flüstert eigentlich das Kopfsteinpflaster?
2026
„Ein Ort ist kein Wort“ ist ein filmisches Traumtagebuch über Krems: aus Fragmenten, Fundstücken, Heimvideos, Stadtansichten, Blicken aus Fenstern und zufälligen Momenten. Über 200 Filmausschnitte aus dem 20. Jahrhundert, ergänzt durch filmische Eindrücke aus der lokalen Bevölkerung, verweben private Erinnerungen über Vergessenes wie Alltägliches und Mikrogeschichten mit offiziellen Bildern und kollektiver Erinnerung zu einem partizipativen Video-Essay.


