AUSSTELLUNG

Eine Ausstellung, die das Zusammenspiel innovativer Holzwerkstoffe, neuer Konstruktionsmethoden und handwerklicher Präzision in beeindruckenden baulichen Strukturen zeigt.

Architekturtage, Foto: © art:phalanx
Vortrag, Diskussion, Get-Together

Brücken, Kraftwerke, Netze: Die Architekturtage 2026 machen mit einem vielfältigen Programm das erlebbar, was uns im Alltag verbindet. Am 20. Mai ist große Festivaleröffnung im Az W!

Schallmooser Hauptstraße 5
ARCHITEKTURTAGE 2026, AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG, AUFTAKTVERANSTALTUNG

ohnetitel, ein Netzwerk für Theater & Kunstprojekte, erkundet den öffentlichen Raum nach geltenden Kriterien, die die Bespielung der Stadt möglich bis unmöglich machen.

Connecting the City to the River Salzach – © Samira Schubert, Noemi Horvath ETHZ
Ausstellung, Architekturtage 2026

Im Rahmen der Architekturtage 2026 in Salzburg treten zwei Ausstellungen in einen spannungsvollen Dialog über die Zukunft von Stadt und Flussraum – zwischen visionärer Neuerfindung und bewusster Wiederentdeckung.

Exkursion

Wasser ist unser Lebensquell. Noch ist es in unseren Breitengraden ausreichend vorhanden, mancherorts sogar im Überfluss. Ttrotzdem – oder wahrscheinlich gerade deswegen - wird es meist zu wenig wertgeschätzt. Die Exkursion beleuchtet unterschiedlichste Aspekte rund ums Trink- und Brauchwasser und zeigt Beispiele von Ingenieurskunst, von der wir heute noch profitieren.

Wie auch in den Vorjahren ist die Zentralvereinigung der Architekt:innen mit ihrer Ausstellung zum Bauherr:innenpreis zu Gast beim Architekturfühling Haslach. Midissage: Freitag, 29. Mai, 18 Uhr

Ausstellung

Das Studienprojekt der TU Wien „Reimagining rural downtowns" beschäftigt sich praxisnah mit den Planungsherausforderungen der Gemeinde Rohrbach-Berg. Eröffnung: Freitag, 29. Mai, 17 Uhr

Die Schüler:innen des BG-BRG Rohrbach nehmen das Thema der diesjährigen Architekturtage „Was und verbindet“ wörtlich und bauen auf dem Marktplatz von Haslach eine begehbare, sich selbst und die Besucher:innen verbindende Skulptur. Eröffnung: Freitag, 29. Mai, 16 Uhr

Architekturtage 2026

Die Stadt als Disco. Regeln und Verordnungen wirken wie Songs, die unsere Körper bewegen.

AT26, Architekturtage 26

Die ÖGFA und IG Architektur laden zur Präsentation der Publikation „UMBAUHOF“ ein, die visionäre Konzepte zur Bauteilwiederverwendung und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen vorstellt. Das asphalt / kollektiv für architektur diskutiert dabei mit Expertin Andrea Kessler über ökologische Alternativen zum herkömmlichen Abfallkreislauf.

Filmvorführung, Panelgespräch

Ein berühmtes Haus, ein weltbekannter Architekt – und ein Blick, der alles auf den Kopf stellt. Statt Architektur als perfektes Schau- und Wohnobjekt zu inszenieren, zeigt der Spielfilm von Ila Bêka & Louise Lemoine die von Rem Koolhaas entworfene Maison à Bordeaux mitten im alltäglichen Leben. Im Zentrum steht der Alltag in den Räumen – erzählt mit Witz, Genauigkeit und viel Gespür für die kleinen, oft übersehenen Details. Im Anschluss lädt ein Panelgespräch dazu ein, Architektur, Care-Arbeit und feministische Perspektiven zusammen zudenken – und damit jene unsichtbaren Infrastrukturen sichtbar zu machen, die den Alltag tragen.

ARCHITEKTURTAGE 2026

Künstlerische Interventionen in der Altstadt eröffnen neue Perspektiven auf urbane Räume.

AT26

Mit Ihrer Aktion im Rahmen der Architekturtage zeigt die Radlobby Oberösterreich konkrete Lücken und Sicherheitsprobleme im Radwegenetz auf. Gemeinsam mit Regionalgruppen und Gemeinden werden an mehreren Orten rote Teppiche im Straßenraum ausgerollt – genau dort, wo Radwege enden, unterbrochen sind oder fehlen. Die Radlobby lenkt dabei den Blick auf eine oft übersehene, aber zentrale Verbindung: Sichere und durchgängige Radinfrastruktur.

Architekturtage 2026, Exkursion

Im Rahmen der Architekturtage 2026 zum Thema „Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags“ laden HDA – Haus der Architektur und BauKultur Steiermark zu LANDPARTIEN in sieben Regionen der Steiermark ein. Die Exkursionen führen zu Projekten, die zeigen, wie Infrastruktur unseren Alltag prägt – von Radverkehrskonzepten in der Region Murau–Murtal über zeitgenössische Weinarchitektur in der Südoststeiermark bis zu Stadtentwicklungsprojekten in Graz und Infrastrukturmaßnahmen in Kapfenberg. Weitere Stationen widmen sich Baukultur im Gesäuse, Hochwasserschutz in der Oststeiermark sowie Infrastruktur- und Bauprojekten entlang der Südsteirischen Weinstraße. Sichern Sie sich Ihren Platz: Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, informieren wir unsere Newsletter-Abonnent:innen als Erste über den Anmeldestart.

Architekturtage. Festival für Baukultur und Ingenieurstechnik

Auftaktveranstaltung. 20. Mai, 17:30 Uhr, AZW Die Architekturtage – Österreichs größte Publikumsveranstaltung für Baukultur und Ingenieurtechnik – starten 2026 in die 13. Runde. Österreichs Architekturhäuser wieder alle Interessierte ein, die Vielfalt des baukulturellen Gestaltens in allen Bundesländern zu entdecken. Bei der kommenden Ausgabe holen die Architekturtage Infrastrukturen des Alltags vor den Vorhang und laden die Besucher:innen ein, im Rahmen spannender Vermittlungsformate in deren Geschichte, Gegenwart und Zukunft einzutauchen. Veranstaltet wird das Festival biennal von der Bundeskammer und den Länderkammern der Ziviltechniker:innen sowie der Architekturstiftung Österreich. Das HDA Programm folgt in Kürze!

Weingut Ulrich
Architekturtage 2026, Exkursion

Die Exkursion führt zu Gebäuden, die historische Bausubstanz bewahren und gleichzeitig durch zeitgemäße architektonische Eingriffe neu interpretiert wurden. Dadurch entsteht eine spannende Reise durch verschiedene Epochen der Baukultur der Region. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke in unterschiedliche architektonische Konzepte – von der sensiblen Sanierung traditioneller Kellerstöckl über moderne Weinarchitektur bis hin zu neu gedachten Veranstaltungsorten.

Architekturtage 2026

Für die Programmierung der Architekturtage 2026 eröffnet die Infrastruktur ein weites Feld an Themen und Formaten, von der Großstadt bis zum Dorf, vom alpinen Raum bis zur Donau. Infrastruktur bildet die Schnittmenge dessen, was Architektur und Ingenieurwissenschaft leisten können. Sie bietet faszinierende Einstiege in komplexe Themen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Fachpublikum und Laien. Sie eröffnet Gesprächsräume über das, was uns verbindet

Bauabschnitt U2/19 Reinprechtsdorfer Straße, 2026, Foto: © Michael Zeman
Exkursion

Die U2 wächst nach Süden und wird am Ende der ersten Ausbaustufe bis zum Matzleinsdorfer Platz fahren: Im Rahmen der Architekturtage 2026 geht es bereits jetzt in die Tunnelröhren des Bauabschnitts U2/19, an der zukünftigen U-Bahn-Station Reinprechtsdorfer Straße.

Ausstellung, Workshop

Seit 2006 wird hier gebaut, gedacht, gezeichnet – und vor allem: gespielt. Über 1.000 Projekte, mehr als 30.000 junge Teilnehmer:innen und unzählige Aha-Momente später wird 2026 ordentlich gefeiert! Der Auftakt? Passend zu den Architekturtagen 2026 – Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik – mit einem Workshopprogramm und einer Jubiläumsausstellung. »Don’t forget to play… vergiss nicht auf’s Spielen!« Denn genau darum geht’s: Baukultur entdecken, verstehen und mitgestalten – und zwar spielerisch. Der ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM KÄRNTEN bringt seit zwei Jahrzehnten Kinder und Jugendliche dazu, ihre gebaute Umwelt mit offenen Augen zu sehen und mit eigenen Ideen zu gestalten. Ob Stadt, Raum oder Architektur – hier wird ausprobiert, hinterfragt und neu gedacht. Ganz ohne Berührungsängste, dafür mit viel Neugier und Fantasie. Denn: Baukultur geht alle an und gute Ideen entstehen oft genau dort, wo MENSCHEN einfach anfangen zu SPIELEN. Ein Jubiläum zum Mitmachen, Mitdenken und Mitfeiern – für alle, die Lust haben, Architektur und Baukultur neu zu entdecken.

Campus Wels, Studiengang Architektur + Bauingenieurwesen
AT26

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für ein Architektur- oder Bauingenieurstudium interessieren – und ebenso an alle, die einen Blick auf die Weiterentwicklung der Ausbildungslandschaft in Oberösterreich werfen möchten.

Architekturtage 2026, Exkursion

Im Rahmen des Alltagsradverkehrskonzepts Obersteiermark West wurden vier Potenzialräume für die Förderung des Alltagsradverkehrs definiert: Aichfeld, Scheifling–Teufenbach, Neumarkt sowie Murau–St. Georgen. Für diese Räume wurden strukturierte Radverkehrsnetze entwickelt, um wichtige Ziele des täglichen Lebens sicher und gut mit dem Fahrrad erreichbar zu machen. Der Potenzialraum Aichfeld weist besonders günstige Voraussetzungen auf. Rund 80 % der Einwohner:innen leben innerhalb eines Umkreises von zwei Kilometern rund um die Zentren Fohnsdorf, Knittelfeld, Judenburg, Spielberg und Zeltweg. Diese räumlichen und topografischen Bedingungen bieten ideale Voraussetzungen, um kurze Alltagswege verstärkt mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Architekturtage 2026, Exkursion

Die Landpartie führt zu ausgewählten Infrastrukturprojekten in Kapfenberg, die zeigen, wie Verkehr, öffentlicher Raum und Bildungseinrichtungen weiterentwickelt werden können. Besucht werden unter anderem die Baustelle der B116/L138, der ausgezeichnete Hauptplatz sowie der neue FH-Standort Kapfenberg. Die Exkursion macht sichtbar, wie durch Planung neue Verbindungen entstehen und bestehende Strukturen zukunftsfit werden.

Vorstellung Leitfaden, Impulsvortrag, Podiumsdiskussion, Partizipation, Beteiligung

Ortskerne ohne Menschen. Raum ohne Nutzung. Verlorene Lebensqualität. Ein Anlass für uns alle, über dieses Thema zu sprechen - wo geht das besser, als in einem zentral gelegenem Leerstand? Kommen Sie uns im Rainerhof besuchen und sprechen wir über »Baulandmobilisierung und Leerstandsaktivierung«. Wir diskutieren Auswirkungen, zeigen Lösungswege auf und stellen Best-Practice-Beispiele aus Kärnten vor. Dazu sind um 14.00 Uhr und um 15.00 Uhr Impulsvorträge geplant, nähere Details folgen.

AT26

Auf einer Tour rund um Wels und ins Innviertel besichtigen wir vier höchst unterschiedliche Infrastrukturprojekte: eine Bogenbrücke des Ausbaus der Westbahnstrecke, ein neues Logistik-Zentrum, eine Wasserversorgungsanlage und ein Holzparkhaus. Die verantwortlichen Ingenieurkonsulent:innen und Architekt:innen zeigen uns gemeinsam mit Nutzer:innen und Auftraggeber:innen die Baustellen, bzw. fertiggestellten Projekte und geben damit einen Einblick in die technische Infrastrukturplanung und -ausführung.

AT26, Architekturtage 26

Im Rahmen der Architekturtage öffnen auch heuer wieder Architekt:innen und und Zivilingenieur:innen die Türen ihrer Büros und Ateliers in ganz Österreich und laden alle Interessierten ein, vorbei zu schauen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen!

Ausstellung, Vernissage

In Kollaboration mit der Kammer der Ziviltechniker: innen für Steiermark und Kärnten wird jene Ausstellung »Was uns verbindet - Infrastrukturen des Alltags«, die im Architektur Haus Kärnten mit Jahresanfang begonnen hat, im zt:haus Kärnten in Klagenfurt – dem Sitz der Kammer – weitergedacht: als Erweiterung, Perspektivenwechsel und künstlerischer Dialog. Unter dem Titel »Wenn das Wetter zur Herausforderung wird« trifft technische Expertise auf pointierte Cartoons und Karikaturen von den zt:Newcomer: innen sowie der Künstlerin und Zeichnerin Astrid Langer – und macht sichtbar, wie klimatische Veränderungen unsere gebaute [Um-]Welt herausfordern. Im Fokus stehen Infrastrukturen des Alltags: meist unsichtbar, doch essenziell für unser gesellschaftliches [Zusammen-]Leben. Zwischen Planung, Bauproduktion, Zivilingenieurwesen, Architektur und Kunst entsteht ein vielschichtiger Ausstellungsparcours, der zum Nachdenken anregt – über Verletzlichkeit, Zusammenhänge und neue Perspektiven auf eine klimaresiliente Gegenwart und Zukunft.

Architekturtage 2026 - Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik

Auftakt und Ausklang im Einblick Im Rahmen der Open Studios in Klagenfurt sind Sie herzlich zum Aperitif und entspannten Austausch eingeladen! Lernen Sie Architekt: innen und Zivilingenieur: innen persönlich kennen, kommen Sie ins Gespräch und lassen Sie den Tag gemeinsam ausklingen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen: Entdecken Sie Büros und Ateliers, erkunden Sie Baustellen und erleben Sie Architektur und Ingenieurtechnik genau dort, wo sie entsteht, nämlich in den Büros, Ateliers, Werkstätten und Arbeitsräumen... In ganz Österreich öffnen Planer: innen ihre Türen – für neue Perspektiven, spannende Gespräche und frische Eindrücke.

Architekturtage 2026, Exkursion

Die Exkursion widmet sich aktuellen Fragen der Stadtentwicklung im Grazer Westen. Ausgangspunkt ist der Hofbauerplatz, wo der einzige überdachte Marktplatz in Graz nach dem Abriss der denkmalgeschützten Markthalle neu errichtet wird. Im Anschluss führt die Tour in den Stadtteil Reininghaus. Auf dem ehemaligen Brauereigelände entsteht derzeit eine der größten zusammenhängenden Stadtentwicklungsflächen der Steiermark.

Einblick in das Az W Sammlungsdepot in Möllersdorf, Foto: © Iris Ranzinger
Open House, Diskussion

Außergewöhnliche Sammlungsobjekte und unbekannte Hintergrundgeschichten – tauchen Sie ein in unser Universum von Architekt:innen und Bauwerken, und erfahren Sie mehr über österreichische Architekturgeschichte(n).

U-Bahn-Tunnel, Foto: © Michael Zeman
Exkursion für Kinder/Jugendliche in Begleitung eines Erwachsenen

Im Infocenter U2xU5 der Wiener Linien erkunden wir, wie die Streckenverläufe und die neuen Stationen aussehen werden. Außerdem können wir ein Modell der Tunnelbohrmaschine „Debohra“ anschauen und diese durch einen Abschnitt manövrieren. Danach vergleichen wir dies mit der Realität: Wir bekommen eine Führung durch den Tunnel der zukünftigen U-Bahn-Station U2/19 in der Reinprechtsdorfer Straße.

Geführter Rundgang & Gespräch

Einem alten Fabriksareal wird neues Leben eingehaucht. Wie aus einem alten Industrieareal ein neuer Stadtteil für Möllersdorf entstehen kann erfahren wir bei der Veranstaltung, die in Kooperation mit Kallinger Projekte und dem Architekturzentrum Wien im Rahmen der Architekturtage 2026 stattfindet.

Stiftsmühle St. Peter, Almkanal
Stadtspaziergang, Architekturtage 2026

Der Spaziergang führt zu kaum bekannten historischen Infrastrukturanlagen in der Salzburger Altstadt. Auf dem Rundgang werden sie erfahren wie im Mittelalter die Stadt mit Wasser versorgt wurde und das Barock dieses Element zur Inszenierung öffentlicher Plätze einsetzt.

Baustellenbegehung

Pflege ist ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und auf gut gestaltete bauliche und räumliche Infrastruktur angewiesen. Im Haus Franziskus der Caritas nördlich von Klagenfurt wird dies konkret: Der Bestand wird saniert und in nachhaltiger Holzbauweise erweitert, um Pflege als Zusammenspiel von Menschen, Abläufen und Architektur zeitgemäß weiterzudenken. Die Baustellenbegehung mit den Architekt: innen von ABEL und ABEL Architektur ZT GmbH eröffnet Einblicke in Entwurf, Planung und Realisierung – und richtet den Blick auf die Frage, wie Architektur den Rahmen für eine funktionierende Pflegeinfrastruktur im Alltag schaffen kann. Wo Pflege [neuen] Raum bekommt – Einblicke direkt vor Ort, auf der Baustelle.

Iris Meder Archiv
Architekturtage 2026

Tag der offenen Tür mit dem Vorstand, dem Office, den studentischen Mitwirkenden sowie Freund*innen und Wegbegleiter*innen der ÖGFA

AT26, Architekturtage 26

Aperitif und informeller Austausch zum Kennenlernen nach den openstudios in Eisenstadt in der Architekturgalerie

Impulsforum, Paneldiskussion

In Kooperation mit der Kammer der Ziviltechniker: innen für Steiermark und Kärnten findet im Rahmen sowie als Ergänzung zur Vernissage »Zwei Häuser – Eine Ausstellung und ein erweiterter Blick« eine begleitende Paneldiskussion im Architektur Haus Kärnten statt. Als inhaltlicher Abschluss führt diese Veranstaltung die in der Ausstellung und im Impulsforum aufgeworfenen Fragen zusammen und öffnet den Denk- und Gesprächsraum für weiterführende [Fach-]Diskussionen. Aufbauend auf den Kurzvorträgen des Impulsforums werden zentrale Themen im Zusammenhang mit aktuellen klimatischen Veränderungen – wie Starkregen, Hangwasser, lokale Überflutungen und zunehmende Hitzeperioden – sowie die damit verbundenen Herausforderungen für verkehrstechnische und gebaute Infrastrukturen vertieft und im Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur: innen sowie Expert: innen aus Praxis, Planung und öffentlicher Hand reflektiert. Im Fokus stehen konkrete Lösungsansätze und zukunftsweisende Strategien für klimaresiliente Siedlungen und Infrastrukturen – mit dem Ziel, neue Handlungsräume aufzuzeigen und den interdisziplinären Austausch sowohl zu initiieren als auch zu fördern.

Multimediales Infocenter „Über Unten“ am Gaudenzdorfer Gürtel
Architekturtage 2026

Öffnungszeiten der Ausstellung: Fr. 9 bis 14 Uhr & Sa. 10 bis 15 Uhr

Radiotag

Ohren auf - [zu-]hören lohnt sich! Alles ist verbunden. Ohne Infrastruktur kein Alltag. Zwischen Kabel und Worten, Leitungen und Gesten, entstehen Verbindungen – laut, leise und manchmal widersprüchlich. Ein Radiotag. Ein Thema. Viele Stimmen aus Technik, Stadt, Kultur und Gesellschaft. Kompakt. Direkt. Vielstimmig. On air im ORF Radio Kärnten. Live aus dem Architektur Haus Kärnten. Dieses Format bringt die Architekturtage – das Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik – mit dem Radio zusammen und macht hörbar, was im Alltag meist gar nicht auffällt: unsere Infrastrukturen. Es entsteht ein Resonanzraum zum Zuhören, Entdecken und Mitdenken. Unter dem Thema »Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags« eröffnet sich ein frischer, offener Blick auf die Systeme, die ein Zusammenleben erst möglich machen. Wie prägen sie unsere Umwelt? Wie strukturieren sie unseren Alltag? Und warum funktionieren sie oft so selbstverständlich, sodass sie kaum bemerkt werden – obwohl ohne Infrastruktur nichts laufen würde... Ein Thema, das uns alle betrifft – und das plötzlich ganz anders klingt.

Neue Eisenbahnbrücke Linz
Spaziergang, AT26

Die Neue Eisenbahnbrücke in Linz, entworfen von Marc Mimram und statisch geplant von KMP ZT GmbH, zählt zu den wichtigsten Brückenprojekten der letzten Jahre. Bei einer Führung erklärt Tragwerksplaner Christian Stadler die konstruktiven und statischen Besonderheiten der Brücke.

Vorträge

Die Wachaubahn, eine der historischen Schmalspurbahnen Niederösterreichs, war einst die Lebensader für abgelegene Ortschaften entlang der Donau. Ihre knapp 35 km lange Strecke verbindet Krems mit Emmersdorf und wurde 1909 eröffnet, um Handel, Pendlerverkehr und Tourismus gleichermaßen zu ermöglichen. In ihrer Blütezeit transportierte die Bahn täglich hunderte Menschen und war zentral für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Besichtigung, Rundgang

850 Kilometer Infrastruktur, verborgen unter unseren Füßen, unterhalb der [Erd-]Oberfläche: Das Abwasser- und Kanalnetz von Klagenfurt ist unsichtbare Lebensader und stiller Motor – nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Region und unseres Alltags. Hier verschwindet und endet nichts, im Gegenteil, alles wird Teil eines Kreislaufes. Die Veranstaltung führt dorthin, wo Technik, Natur und Verantwortung ineinandergreifen: zu einem System, das täglich Millionen Liter Wasser bewegt, reinigt und in Balance hält. Was uns selbstverständlich erscheint, ist das Ergebnis präziser Planung, kontinuierlicher Arbeit und hochentwickelter Prozesse. Zwischen Starkregen, wachsender Stadt und steigenden Anforderungen zeigt sich: Die Infrastruktur von heute entscheidet über die Lebensqualität von morgen. Ein Perspektivwechsel – vom Unsichtbaren zum Unverzichtbaren. Einblick statt Oberfläche. Verstehen, was im Verborgenen liegt und unsichtbar wirkt.

AT26

Gemeinsam mit den OPEN STUDIOS STEYR führt eine Radtour zu aktuellen architektonischen Beiträgen in Steyr - zu Orten der Versorgung, des Miteinanders und der Baukultur.

Krematorium Wien Simmering, Erweiterung, 2022
Architekturtage 2026

Mit: Christian Tabernig, Eva Schrade, Gustav Pichelmann, Lisa Pernkopf und Bernhard Salzer. In Begleitung von: Felix Siegrist / ÖGFA

Exkursion

Ein besonderes Erlebnis im Rahmen der Architekturtage 2026: Das Museum Liaunig öffnet Bereiche, die Besucher: innen sonst verborgen bleiben – und gewährt Einblicke, wie sie normalerweise nicht möglich sind. Bei diesem außergewöhnlichen Rundgang entdecken Sie das Museum jenseits der Ausstellungsräume – als faszinierendes Zusammenspiel von Architektur, Kunst und Landschaft. Ein einmaliger Einblick, neue Perspektiven und die seltene Gelegenheit, ein Museum von Grund auf neu zu erleben. Dabei zeigt sich das Museum in seiner ganzen Vielschichtigkeit: als Ort, der Wissen bewahrt und unser kulturelles Gedächtnis [mit-]prägt, als Raum der Begegnung und als atmosphärischer Resonanzkörper für individuelle wie kollektive Erfahrungen. Mehr als ein Blick hinter die Kulissen: Diese Veranstaltung lädt dazu ein, das Museum mit anderen Augen zu sehen – und neu zu begreifen, wie eng soziale, kulturelle und gebaute Infrastrukturen miteinander verwoben sind. Ein Erlebnis, das bleibt und den Blick auf das Museum Liaunig nachhaltig verändert.

Geführter Rundgang

Der Bauhof ist eine zentrale, aber oft übersehene Einrichtung in österreichischen Gemeinden. Seine Mitarbeiter:innen sorgen für Sauberkeit, Instandhaltung und das Funktionieren der öffentlichen Infrastruktur – vom Winterdienst über Grünpflege bis zur Reparatur von Fahrzeugen und Geräten. Ein Rundgang im Bauhof zeigt, wie vielfältig und wichtig diese Arbeit ist und lässt uns die Leistungen der Gemeindemitarbeiter:innen mit neuen Augen sehen.

AT26

Eine Hafentour in den ehemalige Vorort von Linz; die "Lustenau" hat sich seit den 1950er Jahren rasant in ein modernes Hafen- und Gewerbegebiet transformiert.

Architekturtage 2026, Exkursion

Bei der diesjährigen Landpartie im Bezirk Liezen steht der östliche Teil der Region im Mittelpunkt. Den Auftakt bildet der Ortskern der Marktgemeinde Sankt Gallen mit der Neugestaltung des Gemeindeamts und aktuellen Maßnahmen zur Ortskernentwicklung. Die zweite Station führt zum Stift Admont, dessen über Jahrhunderte gewachsene baukulturelle Infrastruktur – darunter die berühmte Stiftsbibliothek – einen eindrucksvollen Kontrast zur zeitgenössischen Ortsentwicklung bildet.

Collage Neugestaltung Dorfplatz Flachau mit Fahrradstrasse
Exkursion, Architekturtage 2026

Im Bezirk Pongau steht das Thema Verkehr im Mittelpunkt. In Flachau hat Theo Deutinger (The Department) ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept entwickelt, das Tourismusinfrastruktur und Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung neu denkt und alte Dichotomien überwindet.

Geführter Rundgang

Wie wird es sein – im Mai, an der Donau, dort in Grimsing? Es ist still an der Donau an diesem Morgen. Der Strom liegt ruhig zwischen den Hügeln der Wachau, als hätte er kurz vergessen, wie kraftvoll und unberechenbar er sein kann. Doch wer die Augen länger offenhält, spürt: Etwas regt sich. Ein kaum hörbares Umschichten, ein sanftes Ziehen im Wasser, ein Atemholen des Flusses. Alte Seitenarme öffnen sich wieder, Ufer verlieren ihr steinernes Korsett, und in den Zwischenräumen des Kieses glimmt erstes, zartes Leben. Es ist, als würde die Donau in sich hineinhorchen – und sich erinnern. Also fahren wir hin…

Architekturtage 2026, Exkursion

Im Mittelpunkt der Exkursion steht der Hochwasserschutz im Zusammenspiel von Raumordnung, Wasserwirtschaft und Region. Angesichts zunehmender Starkniederschläge wird gezeigt, wie technische Maßnahmen, natürliche Lösungen und raumplanerische Strategien kombiniert werden, um Siedlungsräume resilienter zu machen. Im Rahmen einer geführten Bustour werden ausgewählte Schutzbauwerke besucht und ihre Planung sowie Umsetzung gemeinsam mit Fachleuten und Gemeindevertretern erläutert.

Wasserkraftwerk Sohlstufe Lehen
Fahrradtour, Architekturtage 2026

Der Tragwerksplaner und Wasserbauingenieur Thomas Forsthuber wird auf dieser Radtour entlang der Salzach aber nicht nur auf die Brücken über die Salzach, sondern auf zahlreiche andere Infrastrukturbauten, die an der Salzach liegen eingehen.

AT26, Architekturtage 26

Ein interdisziplinärer Austausch im Rahmen der Architekturtage soll einen Bogen über die vielen Fachdisziplinen spannen, die die bauliche Umwelt am Land beeinflussen und die Querschnittsmaterie „Baukultur“ aus den unterschiedlichen Perspektiven erörtern.

AT26, Architekturtage 26

Vielschichtiges Kinderprogramm in der Architekturgalerie parallel zum Happening im Schlossquartier in Eisenstadt.

Sport Arena Wien, Karl und Bremhorst Architekten, 2026, Foto: © Kurt Hoerbst
Exkursion

Im Umfeld des 1931 errichteten Praterstadions, dem größten Sport-Stadion Österreichs und heute als Ernst-Happel-Stadion Austragungsort internationaler Fußballspiele und Großveranstaltungen, verdichtet sich beim Grünen Prater ein vielfältiges Ensemble gewachsener Sportinfrastrukturen.

Unterirdischer Betonspeicher am Wienerberg
Architekturtage 2026

Mit: Christoph Ressler, Norbert Klicha. In Begleitung von: Elise Feiersinger / ÖGFA
Anmeldung zwingend erforderlich - Behördliche Registrierung. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung freigeschalten!

AT26

Wie kommen wir zusammen? Wie bleiben wir in Verbindung? Das sind Fragen die Jugendliche bewegen, ganz besonders, wenn man im ländlichen Raum lebt. Vom Konzept über das Modell bis zur fertigen Rauminstallation arbeiten Schüler*innen aller Jahrgänge mit Expert*innen zusammen mit dem Ergebnis einer Ausstellung, in der die Frage zugleich die Antwort ist.

Architekturtage 2026, Exkursion

Die Exkursion führt zu aktuellen Infrastruktur- und Bauprojekten entlang der Südsteirischen Weinstraße. Im Mittelpunkt steht der geplante zweigleisige Ausbau der Südbahn zwischen Graz und der Staatsgrenze bei Spielfeld-Straß sowie die damit verbundenen Maßnahmen in Ehrenhausen. Ergänzend werden Bauprojekte in Ehrenhausen und Gamlitz von Gangoly & Kristiner besucht, darunter das 2024 mit der GerambRose ausgezeichnete Haus der Vereine. Den Abschluss der Landpartie bildet ein gemeinsames Ausklingen im Haus der Vereine in Gamlitz – bei einem Glas Wein und Gelegenheit zum Austausch über die Eindrücke des Tages.

Umgestaltung des Linzer Hauptplatzes
AT26, Spaziergang

Vertreter*innen der Stadt Linz (Geschäftsbereich Planung, Technik, Umwelt und Geschäftsbereich Straßen, Brücken, Wasserbau) führen in einem Stadtspaziergang zu fünf aktuellen Innenstadt-Entwicklungsprojekten (Wildberg-Areal, Urfahraner Markt, Fahrradstege Nibelungenbrücke). Im Fokus ist der öffentliche Raum als Ort des Austausches, des Aufenthalts und der Erholung und damit in seiner zentralen Funktion als soziale Infrastruktur der Stadt. Erfahren Sie mehr zu den Gestaltungsideen, dem Planungs- und Umsetzungsstand.

Fördertechnik
bustour

Im Recyclingzentrum Ahrental wird sichtbar, wie rund 80.000 Tonnen Rest- und Sperrmüll pro Jahr mechanisch aufbereitet werden. Entdecken Sie, welche Wege unser Müll geht, nachdem er unseren Haushalt verlassen hat.

Besichtigung

Erstmals seit langer Zeit wird es wieder möglich, in unmittelbarer Nähe zur Domkirche beigesetzt zu werden. Allerdings anders als erwartet: nicht auf einem klassischen Friedhof, sondern in einem offenen, naturnahen Garten. Es entsteht ein Ort, der mehr ist als ein Platz des Gedenkens: ein ruhiger Rückzugsraum, mitten im städtischen Leben. Ein Ort zum Innehalten, Spazieren, Verweilen – und zum Nachdenken darüber, wie eng Leben, Abschied und Erinnerung miteinander verwoben sind. Und was hat das mit Infrastruktur zu tun? Mehr als es auf den ersten Blick scheint: Auch Orte des Abschieds gehören zu den grundlegenden Strukturen einer Stadt. Sie organisieren, wie mit Tod, Erinnerung und Gemeinschaft umgegangen wird – leise, aber wirksam. Das »Paradies am Dom« zeigt, wie diese meist unsichtbare Infrastruktur neu gedacht werden kann – nicht am Rand, sondern mitten in der Stadt, im täglichen Leben, als offen, gemeinschaftlich und im Alltag verankert. Im Rahmen eines Rundgangs mit der Architektin und dem Dompfarrer gibt es Einblicke in die Idee hinter dem Projekt, seine Gestaltung und die Fragen, die es aufwirft: Wie kann ein Ort aussehen, an dem Leben und Tod nicht getrennt sind, sondern gemeinsam Raum finden?

spaziergang

Unternehmen Sie mit Renate Ursprunger vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck einen Spaziergang entlang der Innsbrucker Viaduktbögen und erfahren Sie dabei mehr über dieses ungewöhnliche Stück Stadt und seine Geschichte.

Skizziergang

Erst [hin-]sehen, dann zeichnen: Ausstellung im zt:haus, Stadt erkunden – und dann ab aufs Papier. In der Ausstellungserweiterung zum Thema Infrastruktur schärft sich der Blick für all jenes, das im Alltag oft übersehen wird. Danach geht’s hinaus in die Stadt – zu Brunnen und Wasser im Stadtraum – und direkt zum Zeichnen: Eindrücke werden im Workshop ganz persönlich aufs Papier gebracht. So entstehen Skizzen, die mehr zeigen als nur das Offensichtliche. Denn Zeichnen heißt auch: Tempo rausnehmen, den Blick schärfen und sich auf einen Ort einlassen. Linie für Linie entsteht ein eigener Zugang – aufmerksam, unmittelbar und individuell. Vorkenntnisse? Nicht nötig. Neugier genügt. Ein Angebot für alle, die Lust haben, genauer hinzusehen – und das Gesehene auf ihre eigene Weise festzuhalten.

Schaubild
AT26

In Wels entsteht mit dem neuen Volksgarten das größte Entsiegelungsprojekt Österreichs. Auf über 10 Hektar entwickelt sich entlang der Traun ein Landschaftspark für Erholung und als zentraler Ort der Landesgartenschau 2027. Eine Baustellenführung mit der Baudirektion Wels zeigt Planung und Umsetzung des Projekts.

Architekturtage 2026

Ausklang / Zusatzprogramm in der Pratergarage mit Blick über den Wurstelprater
Mit: Thomas Rauch, Sophie Gruber, Larissa Grassinger / Best in Parking AG
Begleitung und Moderation: Suzanne Kříženecký / Az W, Felix Siegrist / ÖGFA

Werkvortrag

Der Vorarlberger Architekt mit Bürositz in Wien stellt eines seiner neuesten und inzwischen vielfach ausgezeichneten Projekte vor: die Erweiterung der Firmenzentrale der Windkraft Simonsfeld. Ein Werkvortrag mit anschließendem Ausklang im Durchaus-Architekturbüro Arkade, Marktplatz 15

Filmvorführung

Der Spielfilm ist eine ebenso witzige wie scharfsinnige Beobachtung des Lebens in der modernen Stadt – fast ohne Dialog, dafür voller Details. Im Zentrum steht Monsieur Hulot, der sich durch ein futuristisches, modernes Paris aus Glas, Stahl und endlosen Rasterstrukturen bewegt. Rolltreppen, Bürofluchten und standardisierte Räume werden zum Labyrinth, in dem Orientierung plötzlich gar nicht mehr so einfach ist – und Begegnungen eher zufällig passieren. Eine klassische Handlung? Fehlanzeige. Stattdessen reiht sich eine Szene an die nächste und zeigt, wie Menschen mit einer perfekt organisierten, aber oft irritierenden Umgebung umgehen. Gerade weil alles reibungslos funktioniert, entstehen die besten (und absurdesten) Momente. Mit viel Humor und feinem Blick macht PlayTime sichtbar, was den Alltag sonst im Hintergrund hält: die Infrastrukturen, die Bewegung, Begegnung und Zusammenleben steuern – und dabei auch Distanz schaffen können. Ein Film, der auch heute noch verblüffend aktuell wirkt – und auf unterhaltsame Weise zeigt, wie sehr unsere gebaute Umwelt bestimmt, wie wir uns begegnen.

Architekturtage 2026, Finissage

Zum Ausklang der Architekturtage laden wir alle Beteiligten und Besucher*innen herzlich zu einer offenen Diskussion ein.

Architekturtage 2026, Labor

Zwei Architekturkollektive – asphalt und circa. – transformieren das HDA in ein offenes Labor. Zwischen Dokumentation, Archiv und räumlicher Inszenierung entsteht ein gemeinsamer Denk- und Diskursraum, der ihr Interesse am Umgang mit dem Bestand sowie an der Etablierung einer neuen Erhaltungskultur sichtbar macht. Ausgehend von präzisen Feldrecherchen zu Routinen, Materialflüssen, Spuren und Infrastrukturen eröffnen sie zwei sich ergänzende Perspektiven auf neue Narrative des (Um-)Bauens in Stadt und Land. Die Ansätze und Arbeitsweisen beider Kollektive werden im HDA zusammengeführt und unmittelbar lesbar gemacht. Ein vielschichtiges Begleitprogramm aus Gesprächen, einem Symposium und Workshops mit Studierenden – beginnend im Rahmen der Architekturtage 2026 – vertieft diese Perspektiven, entwickelt sie weiter und trägt sie im gemeinsamen Diskurs in die Öffentlichkeit. KICK OFF: Samstag, 30. Mai, 18 Uhr

wanderung

Martin Schönherr und Conrad Brinkmeier wandern mit Ihnen zu drei markanten Brückenbauwerken und diskutieren über deren bautechnische Umsetzung und Auswirkungen auf den Raum.

Schleusenwarte beim Kraftwerk Abwind-Asten
AT26

Auf einer geführten Radtour vom Hauptplatz in Linz entlang der Donau bis zum Laufkraftwerk Abwinden-Asten wird Energie als räumliche und gesellschaftliche Ordnung lesbar. Eine Führung durch das Innere des Kraftwerks eröffnet Einblicke in seine technische und räumliche Logik. Beim anschließenden Power-Picknick werden baukulturelle Belange aufgetischt.

Ziegen auf der Deponie Rautenweg
Architekturtage 2026

Mit: Karl Reiselhuber. In Begleitung von: Maik Novotny / ÖGFA

AT26, Architekturtage 26

Im Rahmen der samstägigen Exkursion werden zum einen Infrastrukturbauten der öffentlichen Energieversorgung im Nordburgenland mit einem Windpark und einer der größten Agri-PV-Parks in Europa besucht, gleichzeitig wird eine als genossenschaftlich organisierte Biomasseheizanlage für Fernwärme in Draßmarkt besichtigt. Die erste freiwillige Feuerwehr, die im Burgenland in Holzbauweise realisiert wurde, gibt Einblick in die alltägliche Infrastruktur des Dorfes, während die Straßenmeisterei Stoob als überregionale Stelle sich um die Pflege der Verkehrsinfrastruktur kümmert.

Geführter Rundgang, Gehört-Gesehen-im Gehen

Getreidespeicher gehören zu der Art „Daseinsvorsorge“, die zwar schon seit Menschengedenken überlebensnotwendig sind, denn sie garantieren die Versorgung mit einem Grundnahrungsmittel auch im Falle möglicher Ernteausfälle, und trotzdem ist es eine, an die man beim Stichwort „Infrastruktur“ nicht sofort denkt. Im Rahmen der Architekturtage 2026 werden zwei komplett unterschiedliche Vertreter der Kategorie Getreidespeicher besucht und hinter die Kulissen geschaut.

Exkursion

Wasser, das Strom macht – und Geschichte schreibt: Diese Tour nimmt mit auf eine Reise durch die Anfänge der Wasserkraft und zeigt, wie aus alpinen Ressourcen eine der wichtigsten Energiequellen von heute wurde. Vom ersten großen Wurf am Forstsee bis zu hochkomplexen Kraftwerksanlagen im Mölltal: Hier wird sichtbar, wie aus Wasser ein fein abgestimmtes System entsteht, das ganze Regionen versorgt. Stauseen, Druckleitungen, Stollen und Kraftwerke greifen ineinander – ein beeindruckendes Zusammenspiel von Natur, Technik und Ingenieurleistung. Mit dabei: das historische Kraftwerk Forstsee, einst Pionier der Stromversorgung, heute auch Ort für Kunst und Erholung. Und die Kraftwerksgruppe Fragant, ein echtes Rückgrat der Energieversorgung in Kärnten. Zum Abschluss geht’s in die Stadt: Die Zentrale der KELAG in Klagenfurt zeigt, wie sich Energie auch architektonisch ausdrückt – als markantes Gebäude der Moderne mit klarer Form und technischer Eleganz. Eine Tour für alle, die wissen wollen, woher der Strom kommt – und wie viel Infrastruktur dahintersteckt.

Knoten Spittelau, 2026, Foto: © Suzanne Kříženecký
Exkursion

Das Fernwärme-Gebäude in der Spittelau bildet ein markantes Zentrum inmitten eines Verkehrsknotenpunktes, an dem sich wichtige Achsen des Schienen- und Straßenverkehrs überlagern und verflechten. Auch Fußgänger:innen, Fahrradfahrer:innen und selbst Schwimmer:innen haben hier ihren Platz.

spaziergang

Besuchen Sie bei einem Spaziergang mit Andreas Rauch Kraftwerke in Mühlau und lernen Sie mehr über deren Geschichte und Bedeutung für die Stadt.

Architekturtage 2026, Exkursion

Die Koralmbahn bringt Graz und Klagenfurt näher zusammen – und eröffnet neue Möglichkeiten des Miteinanders. Im Rahmen der Architekturtage 2026 wird diese Verbindung erlebbar: Der Zug wird zum Denkraum für Austausch und neue Perspektiven, während in Klagenfurt ein Stadtspaziergang soziale Infrastruktur sichtbar macht. Ausstellungen, Kulinarik und ein Quiz laden zum Mitmachen ein, bevor es zurück nach Graz geht – mit neuen Eindrücken. Eine Reise, die zeigt, wie Infrastruktur Räume, Menschen und Ideen verbindet.

Tankstelle Thalgau (obermoser + partner architekten / Holzbau Appesbacher)
Exkursion, Architekturtage 2026

Die Marktgemeinde Thalgau gilt als beispielhafte Baukulturgemeinde. Bei einem gemeinsamen Rundgang besuchen wir herausragende Projekte der letzten Jahre, sprechen mit Architekt*innen und diskutieren mit Bürgermeister Johann Grubinger über die Rolle qualitätsvoller Architektur für eine zukunftsfähige Gemeindeentwicklung.

Exkursion

Die Koralmbahn bringt Klagenfurt und Graz näher zusammen – und eröffnet neue Möglichkeiten des Miteinanders. Im Rahmen der Architekturtage 2026 wird diese Verbindung erfahrbar: Der Zug wird zum Denkraum für Austausch und neue Perspektiven, während in Klagenfurt ein Stadtspaziergang soziale Infrastruktur sichtbar macht. Ausstellung, Kulinarik und ein Quiz laden zum mitmachen ein, bevor es zurück geht nach Graz - mit neuen Eindrücken. Eine [Kurz-]Reise die zeigt, wie Infrastruktur Regionen, Menschen und Ideen verbindet.

Hochbehälter Helenenburg, Bad Gastein
Stadtspaziergang, Architekturtage 2026

Der Spaziergang beginnt mit der Besichtigung der Elisabethquelle und führt zur Sammlung des Thermalwassers sowie zur Pumpenanlage. Danach geht es zum Hochbehälter Helenenburg und anschließend in die Villa Excelsior, wo exemplarisch die Befüllung eines Thermalbades erfolgt. Zum Abschluss lädt Hotelier Christof Erharter zum gemeinsamen Probebaden in der Thermalbadeabteilung des Hotels ein.

Begegnung, Route 68°°
spaziergang

Welche Geschichten stecken hinter scheinbar belanglosen Objekten im Stadtraum und wer gestaltet sie eigentlich? Eine spazierende Spurensuche mit Ivona Jelčić.

sophie7
Architekturtage 2026

Mit: Alexander Skopek, Martin Praschl, Heribert Pistotni. In Begleitung von: Maik Novotny / ÖGFA

Begegnung, Route 68°°
Architekturtage 2026

Mit: Ursula Reiner, Peter Pauletta, Allison O‘Reilly, Uta Hauft und Christoph Fehringer, Wolfgang Czernilofsky. In Begleitung von: Felix Siegrist / ÖGFA

workshop

Steckt im Warten kreatives Potenzial? In einem Workshop für junge Menschen erprobt bilding Gestaltungsideen und Warteexperimente anhand von Straßenbahnhaltestellen.

MuseumsQuartier Wien, Foto: © Architekturzentrum Wien
Exkursion für Kinder/Jugendliche in Begleitung eines Erwachsenen

Kommt mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Museumsquartier – eine der größten Kulturinfrastrukturen Europas! Gemeinsam erkunden wir die vielfältigen Räume und offenen Plätze dieses Areals. Dabei erfahren Groß und Klein, wie und wofür der Hof dieses Jahr umgestaltet wurde und inwieweit Kulturorte wichtige Treffpunkte für unsere Gemeinschaft darstellen.

Geführte Erkundung

Es gibt Wege, die kühlen. Wege, die atmen. Wege, die Geschichten erzählen. Und oft sind es die Alleen, die uns auf solchen Wegen begleiten – als grüne Tunnel, lebendige Achsen, atmende Zeitzeugen – wie die Lindenallee bei Ladendorf im Weinviertel. Sie wurde 1722 gepflanzt und ist mit ihrer Länge von vier Kilometern die größte Europas.

Mühlrad in der Adamgasse
spaziergang

(AUSGEBUCHT) Lisa Sommer nimmt Sie mit auf ihrer Spurensuche nach verdeckten Hinweisen der "Kleinen Sill" – des ehemaligen Sillkanals – im heutigen Stadtbild von Innsbruck.

Ausklang

Vor 30 Jahren gab es den 1. Architekturfrühling, der Ausklang des diesjährigen Architekturfrühlings in Haslach findet diesmal am Denkmalhof Unterkagerer statt. Geboten wird neben der eindrücklichen Kulisse des Freilichtmuseums (der Hausstock ist aus dem 17. Jahrhundert) ein gemeinsames Brotbacken, Musik und wie im Mühlviertel üblich eine ordentliche Stärkung mit Leinöl-Erdäpfeln und einem guten Getränk.

fahrradtour

Begleiten Sie Hans Peter Gruber und Thomas Sigl auf einer Radtour zu drei von ihnen entworfenen Innsbrucker Brücken und erfahren Sie Hintergründe und wasserbauliche, städtebauliche und gestalterische Zielsetzungen.

ORTE vor Ort - Bauvisite

Der neu errichtete Konzertsaal Hermannswörth stellt ein bemerkenswertes Beispiel für die Synthese von Architektur und Akustik dar. Unter der Federführung von Architekt Johannes Kraus entstand ein Raum, der weit über funktionale Anforderungen hinausreicht. Ziel war es, ein intensives sinnliches Erleben zu ermöglichen – für Musiker:innen, Vortragende wie auch für das Publikum. Der Entwurf zielt auf den Moment, in dem Raum und Klang miteinander verschmelzen: wenn Architektur hörbar und Musik sichtbar wird.

Aschau-Kallham, Oberösterreich
AT26

Das afo architekturforum oberösterreich zeigt im Rahmen der Architekturtage 2026 „Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags“ die fotografischen Arbeiten von Gerhard Kowald im Kellergewölbe der alten Volksküche.

abschlussfeier

Abschluss im Rahmen des Innsbrucker Bogenfests mit kleiner Ausstellung zur Geschichte der Viaduktbögen und des ehemaligen Sillkanals.

Architekturtage 2026, Fest

Zum Abschluss der Architekturtage 2026 wird im HDA gefeiert. Unter dem Motto Infrastruktur. Was uns verbindet. gilt: erst denken, dann tanzen – oder beides gleichzeitig. Mit Live-Bands, DJs, Drinks, guten Leuten, lauter Musik und voller Energie – getanzt wird, bis die Infrastruktur wackelt. Für ein paar Stunden zählt nur der Moment, alles andere kann warten. Das Haus steht allen offen, der Eintritt ist frei.

Präsentation, Diskussion, Verlosung

Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung rücken wir die zentralen Themen der Architekturtage 2026 ins Rampenlicht und werfen einen gemeinsamen Blick darauf, wie Architektur, Gesellschaft und ökologische Verantwortung ineinandergreifen.